Meditation der Weg zu innerem Frieden und Lebensfreude – wie du meditieren lernst

Meditation und Achtsamkeit, ein Weg zu innerem Frieden und Lebensfreude

ohne zermürbende Gedanken und dies ist auch schon ein wichtiger Grund aber – Warum denn sonst noch meditieren (lernen)?

Im Meditationsseminar leite ich an, ein breites Spektrum von Yoga-Meditationstechniken kennenzulernen. Hier im Blog erhälst du eine theoretische Zusammenfassung, schau ab und zu rein … immer mal wieder stelle ich eine neue Meditationstechnik vor.

Ja warum denn eigentlich? Meditieren mag von außen betrachtet nur als schweigendes Sitzen wahrgenommen werden, es steckt jedoch deutlich mehr dahinter. Eine ausführliche persönliche Einweisung und ein schrittweiser Einstieg sind hilfreich und empfehlenswert, weil sonst die Gedanken “fliegen” und der Geist nicht zur Ruhe kommt.

Lege im Seminar den Grundstein für eine regelmäßige freudvolle Meditationspraxis, denn genauso wie du deine eigene Ashtanga Yoga Praxis aufbauen kannst, kannst du deine Meditationstechnik aufbauen. In meinen Seminaren lernst du mindestens 12 verschiedene Techniken kennen und wirst dir im Laufe der Zeit deine persönliche Methode ausbauen.

Manchmal ist es vielleicht nicht leicht in den Gedanken still zu Sitzen und dich nur auf den Atem oder ein Mantra zu konzentrieren, es verschwimmt mit Gedanken an Abendessen, Verkehrslärm, Gedanken an Probleme – und schon schießt der Blutdruck in die Höhe und der Körper verspannt. Nun ist es wichtig bewußt zu atmen, den Geist zu kontrollieren und Gelassenheit und Entspannung einkehren zu lassen. Wenn das nicht gleich gelingt, gibt man schnell auf und sagt sich “puh nichts für mich das Stillsitzen und in mich hineinlauschen”.

JEDOCH IRGENDETWAS MUSS DOCH DRAN SEIN, wenn so viele Menschen inzwischen meditieren und sogar die Wissenschaft begeistert von Effekten der Meditation auf das Nervenkostüm und die Auswikungen auf die seelische Gesundheit und das Miteinander berichtet. An diesem Punkt angelangt, kommt der eine oder andere auf die Idee, dass es ratsam ist sich Unterstützuung und Hilfe zur Meditation zu können. In diesem Blog und auch in meinen Seminaren gebe ich dir einen Leitfaden an die Hand, probier es bitte aus, denn Meditation gehört zum ganzheitlichen Yoga, dass ich unterrichte und du kannst deinen Alltag soviel gelassener und gesünder angehen. RUHE, FREUDE, ENERGIE, INSPIRATION UND POSITIVITÄT bringen dich in einen gesünderen Lebensstil ganz einfach weil die natürliche Intelligenz und Intuition wieder zugänglich werden, die somatische verschüttete Inteligenz wieder “hervorgeholt” wird. Hier ein paar Beispiele der Techniken aus meinen Seminaren.

Einfache Mantra Meditation mit Achtsamkeitsübungen, EMM Fokus auf die Atempause, Tratak die Lichtmeditation, Ausdehnungsmeditation, Energiemeditation, Eigenschaftsmeditation, Meditation auf das Göttliche … Vichara und Maitri-Bhavana- Meditation.

Im Laufe der Meditationsseminare findest du wahrscheinlich deine ganz persönliche Technik, mit der du am leichtestens meditieren und tiefer gehen kannst.

Die Einfache Mantra-Meditation – das Abenteuer beginnt. In dieser Kurseinheit geht es um Sitzhaltungen, tiefe Bauchatmung, Handhaltungen und die einfache Mantra-Meditation als Achtsamkeitsmeditation, Tipps und Übungsaufgaben mit dem Ziel täglich etwas zu sitzen und die Ein- und Ausatmung mit einem Mantra zu verbinden. Om Lokah samastah Sukhino Bhavantu oder Om Gam Ganapatayeh Namaha.

Tipp: Meditiere am Anfang jeden Tag mindestens 5 Min. lang – die Zeit hat jeder. Wenn du magst meditiere länger – konzentriere dich auf deine Atmung. Anfänger nicht länger als 20 Minuten.

Du kannst zu jeder Tageszeit üben. Morgens hast du die wenigste Ablenkung, steht etwas eher auf – so hast du mit deiner Meditation eine gute Grundlage für den ganzen Tag. Am Abend bevor du schlafen gehst, hilft es dem Geist und der Psyche zur Ruhe zu kommen und bewirkt, dass scih die Ereignisse des Tages setzen können. 

Am wichtigsten : Meditiere täglich, egal mit welcher Technik

Seminar: EMM ohne/mit Achtsamkeit auf Atempause, Tratak Lichtmeditation und

Seminar: Ausdehnungsmeditation, Energiemeditation, Eigenschaftsmeditation, Tratak (Lichtmeditation) mit weichem Blick

Seminar: Meditation auf das innere Selbst , Vichara-Meditation, kombinierte Mantramedita

Meditation ..egal welche Sitzhaltung du einnimmst, stelle dir vor, du bist wie ein Berg… Willst du eine Entdeckungsreise antreten?
und mit Meditation die Lebensenergie lenken lernen?
….Mit einer soliden Basis, fest verankert und begründet in der Erde und nach oben zum Himmel strebend; unerschütterlich, fest und bewegungslos … 

WAS LERNST DU IM SEMINAR

….Du lernst verschiedene Meditationstechniken kennen und hast nach nach und nach einen Überblick über mehr mehrere Techniken.

Du hast eine Entdeckungsreise vor dir, die Menschen seit Urzeiten antreten und die doch anders ist als alle anderen Unternehmungen. Der Weg führt nich durch Bücher und nicht durch die Zeit, die gewohnten Formen des Lernens helfen uns hier nicht weiter. Meditation ist eine Form der Selbsterkundung, bei welcher der Forscher die Blickrichtung ändert. Er löst den Blick von den äußeren Dingen und wendet ihn nach innen. Ansätze gibt es dabei so viele, wie es persönliche Überzeugungen gibt, doch was wir durch beharrliche Praxis schließlich erfahren ist zeitlos gültig, so unterschiedlich die Religionen, die Völker, die Geschlechter ansonsten sein mögen. Das Innerste des Menschen ist heute nicht anders, als es zur Zeit des Buddha oder Christus war.

Du kannst dir den Nutzen der Meditation erschließen ohne Heiliger oder Mystiker zu sein. Es braucht nur den Wunsch nach einem befriedigerem Leben, ein klein wenig Zeit, Übung und Entdeckergeist.

Stell dir eine Person vor .. nehmen wir einen Mann, er sitzt da mit überkreuzten Beinen auf einer Matte. Er hat die Augen geschlossen, Rücken, Hals und Kopf sind gerade aufgerichtet. Er atmet entspannt und regelmäßig, aus dem Gesicht ist alle Anspannung gewichen. Wenn man von den leichten Atembewegungen absieht, ist er vollkommen in Ruhe und offenbar tief entspannt. Sammlung, Stille, Frieden gehen von ihm aus. Er ist in tiefe Meditation versunken und in einen anderen Bewußtseinszustand eingetreten.

Jetzt erweitere das Bild: Du arbeitest mit einem Wissenschaftler in einem Labor zusammen und erforscht die Auswirkungen der Meditation auf diesen Mann. Es gibt eine kleine Handbibliothek von Werken über Meditation und Psychologie, darunter Studien über Stress und Krankheit sowie über die immer deutlicher werdende Verbindung zwischen Geist und Körper. Natürlich verfügst du über Apparaturen, mit denen ein Bild von den physiologischen Reaktionen der Versuchsperson gemacht werden können – EEG , EKG – Gehirnwellen, Herztätigkeiten können gemessen werden.

Und stellst fest, während der Meditation sinkt der Blutdruck, Puls- und Atemfrequenz nehmen ab, es wird weniger Sauerstoff verbraucht und weniger Kohlendioxid produziert. Das EEG verzeichnet eine Zunahme der Alphawellen (Entspannungsindikator), während die Laktatkonzentration im Blut abnimmt (hohe Werte hängen mit Stress zusammen). Neben den unmittelbaren Auswirkungen sind langfristige physiologische Veränderung zu beobachten … es zeigt sich ein verblüffendes Bild: Meditation allein oder zusammen mit Änderung der Ernährung, Bewegung, Atmung wird als Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit gesehen .. Meditation – in Stille gehen , als eine heilsame Kraft zu entdecken, ist und bleibt eine spannende Entdeckungsreise ….

Glieder bzw. Stufen im Leitfaden des Patanjali auf die Meditation übertragen:

Asana: die Sitzhaltung, Pranajama: die Atembeobachtung, Pratjahara: sprich eine Affirmation und bringe die Sinne damit von außen nach innen.

Dharana: Konzentriert beobachte wie der Atem kommt und geht, wie die Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen kommen und gehen. Parallel dazu wiederhole innerlich ganz sanft und absichtslos einen Mantra wie “Om” oder ein Wort wie “Frieden” oder “Freude” als zusätzliche Konzentrationshilfe. Dyana: gehe oder gleite vielmehr in die Meditation.

Es gibt sehr viele verschiedene Techniken. In meinen Kursen lernst du nach und nach einige kennen.

  • Einfache Mantra-Meditation mit Konzentration auf die Atempause
  • Tratak – Lichtmeditation
  • Ausdehnungsmeditation
  • Eigenschaftsmeditation 
  • Energiemeditation usw. 

Meditieren lernen in der Gruppe, hilft dir zu einer regelmäßigen täglichen Praxis. 

Ja warum überhaupt meditieren, fragst du dich immernoch?

Um Lebensfreude, Ruhe und Glück zu leben! Probier es aus, du musst es nicht glauben. Gut ist es in einem Seminar zu lernern mit einem Lehrer, der dich anleitet: Kurze Anleitung Eigenschaftsmeditation:

Setze dich hin und wähle eine Eigenschaft

Atme ein paar mal tief in den Bauch sanft ein und vollständig aus

Wiederhole eine Affirmation für deine Eigenschaft z.B. “ich bin geduldig “und ein Mantra oder “ich bin mutig” + Mantra – wiederhole ein paar mal

Wiederhole nur noch die Eigenschaft “Geduld” oder “Mut” und ein Mantra z.B. OM

Lasse nun die Worte weg und gehe in das Gefühl der Eigenschaft. Wie wäre es, wenn du die Eigenschaft schon leben würdest, wie fühlt es sich an. Wiederhole wortlos ganz entspannt das Mentra und fühle die Essenz der Eigenschaft – während der nächsten 5 Minuten

Die Eigenschaftsmeditation

ist ein sehr machtvolles Instrument, um deine Persönlichkeit zu formen. Sie kann vieles bewirken, dich glücklicher und zufriedener machen und so dein Leben leichter machen.

(Beispiel einer Affirmation, die mir gerade in den Kopf komm :): Möge ich friedvoll, glücklich und leicht in Körper und Geist sein. oder…

Ich bin

mutig +stark

geduldig – gelassen – schön+gesund, demütig, mildtätig – erfolgreich+glücklich, achtsam, wohlwollend, liebevoll, reich+finanziell frei, ausdauernd, strebsam, respektvoll …

Persönlichkeitsentwicklung und Charakterentwicklung im Yoga entwickeln.

Du kannst deine Persönlichkeit und deinen Charakter entwickeln und so eine Fähigkeit stärker oder auch schwächer werden lassen. Du kannst lernen eine Eigenschaft an dir zu schätzen und aufzubauen oder eine positive Grundeinstellung zu einer Eigenschaft bekommen. Du kannst lernen, eine Eigenschaft, die dir positiv erscheint, zu entwickeln und zu stärken. Auf jeden Fall würdige alle Eigenschaften in dir und erkenne: ICH BIN nicht diese Eigenschaft. Sie ist auf der relativen Ebene meiner Persönlichkeit da, aber ich bin sie nicht.

ARBEITE DARAN DEINE POSITIVEN EIGENSCHAFTEN ZU STÄRKEN UND DIE ANDEREN SCHWÄCHER WERDEN ZU LASSEN.

Lerne so auch den Umgang mit Ärger. Ich zum Beispiel habe mich sehr geärgert über meinen Vermieter und dass ich mir neue Räume suchen muss. Ich habe mich geärgert dass er trotzdem weiter Miete kassieren und mir Mängel anhängen wollte, die ich nicht verschuldet habe. Ich habe es mir nicht gefallen lassen.

=> Ärger

heißt also auch, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Es ist wichtig, dass Du dich durchsetzen kannst und dich nicht klein machen läßt. Denn wenn du ein z.B. idealistisches Projekt (wie ich meine Yoga-Schule) nicht durchführst oder zurücksteckst, machen es andere weniger idealistische Leute.

Im Ärger steckt eine geballte Energie, manchmal mit einer gewissen Agression verbunden. In Agression steckt das Wort aggredere – angehen, etwas umsetzen, durchsetzen. Das kann eine positive Energie, Kraft , etwas Positives mit Power sein. Natürlich werden im Yoga Eigenschaften wie Liebe und Freundlichkeit, nicht Verletzen und Gewaltlosikeit leben. Aber..

die Power im Ärger gibt dir Kraft!

Schritte im Ärgerprozeß

  1. Nimm wahr, ah hier ist Ärger in mir!
  2. das ist gut, denn im Ärger aktiviere ich Kraft und Energie
  3. Danke lieber Kämpfer in mir, danke mein Schutzinstinkt, dass du mir Kraft und Energie gibst
  4. Danach überlege ich mir, was eine sinnvolle Grenze und eine Vorausschau sein können

=> Ängstlichkeit / Angst

Werde dir bewusst, Angst ist ein Überlebensinstinkt. Manchmal ist Angst ein Ausdruck von Ehrfurcht, Respekt, Achtung. Angst hilft dir dich gut vorzubereiten und achtsam zu sein.

Schritte:

  • Du merkst, das ist Ängstlichkeit/Angst
  • Du erinnerst dich vorsichtig / achtsam zu sein und entsprechend zu handeln.
  • Danke der Angst oder Vorsicht, dass sie dich daran erinnert.
  • Nutze die Energie, die in der Angst enthalten ist+wachse daran

Und nicht vergessen, nach dem Aktivieren einer Eigenschaft (es folgen bald mehr Beispiele, aber dies ist wichtig  anzumerken … Also nach dem Akzeptieren, folgt eine Neuprogrammierung nämlich das Stärken der gegenteiligen positiven Eigenschaft in Dir! Z.B. Gelassenheit, Positivität, Vertrauen in den Prozeß des Lebens.

Sage abends vor dem Einschlafen zu deinem Unterbewußtsei

Meditiere eine Woche oder einen Monat auf die neue Eigenschaft!

Und denke hierbei morgens nach dem Aufwachen und abends nach dem Einschlafen an die neue Eigenschaft, wiederhole sie 3-10 Mal und sprich danach ein Mantra oder Om. Setze die Eigenschaft mindestens 1 x am Tag aktiv um. Fühle und visualisiere sie.

Augabe: Übe jeden Tag mit der Eigenschaftsmeditation, um (d)eine gewählte Eigenschaft zu entwickeln.  Um die Eigenschaftsmeditation zu verstärken und nachhaltig zu machen, empfehle ich dir: Übe und wiederhole morgens beim Aufwachen eine Affirmation z.B. “ich bin mutig und stark”, “ich bin schön und gesund”, “ich bin erfolgreich, glücklich und reich”, “ich bin leicht in Körper und Geist” ..oä. Denke auh tagsüber an diese Eigenschaft, setze diese Eigenschaft einmal täglich in die Tat um, indem du im Sinne der Eigenschaft handelst. Abends vorm Schlafengehen wiederhole die Affirmation ein paar Mal.

Wenn du Yoga, Meditation und Tiefenentspannung bei mir übst, wiederhole am Ende innerlich ein paar Mal die Affirmation deiner Eigenschaft.

Die Energiemeditation oder durch Meditation die Lebenskraft lenken

Die Energiemeditation ist eine machtvolle Meditationstechnik, um dein ganzes Energiefeld zu aktivieren und zu harmonisieren und um dein Energieniveau anzuheben. Kombiniert mit Mantra ist sie eine hochwirksame Konzentrationstechnik, die du auch im Ashtanga Vinyasa Yoga anwenden kannst.

Tipp: Wenn du im Alltag Energie benötigst, kannst du einige Schritte anwenden; Energie in den Bauch schicken und einen Energiekreislauf herstellen. Wenn die Sonne oder das Feuer im Bauch leuchtet, fällt dir vieles leichter. Vorübungen können sein Agni Sara, Uddiyana Bandha, Gorilla, Aufladeübungen am offenen Fenster..

Sitzhaltung einnehmen

Visualisieren , Affirmation z.B. “ich bin mutig und stark”, “ich habe Selbstvertrauen”.

Energie von unten nach oben leiten

Energie im Kreis leiten

Kevala Kumbhaka – meditativ atmen (also nicht mehr tief) und in die Stille gehen.

Wiederhole dein Mantra und konzentriere dich auf dein Herz oder die Mitte der Stirn – meditiere mindesten 5-20 Minuten

Tratak-Lichtmeditation

Licht, ein Symbol für Wäre und Geborgenheit / Tratak stärkt deine Konzentrationsfähigkeit  auch auf das Licht

Stelle die Kerze in 2-3 Meter Abstand vor dich hin

Richte dich in deiner Meditationshaltung ein (Asana)

Stimme dich ein mit Atmung und Affirmation (Pratjahara)

Schließe die Augen und stimme dich ein

Dann öffne die Augen und schaue mit weichem Blick durch die Kerzenflamme in die Weite

Schließe die Augen wieder und spüre nach wie das innere Licht wirkt

Wiederhole dies 3 x und gehe danach ein paar Minuten in Stille

Vertiefe zum Abschluß den Atem, sprich eine Affirmation (ich öffne mich für Licht und Liebe/Positivität) und ende die Meditation mit einem Mantra : Z.b. Asatoma Sat Gamaya, tamasoma jotir Gamaja, mrijor mam retam gamaya

Wenn du diese Übung regelmäßig machst, solltest im Kurs auch Palmieren und Augenübungen lernen.