Wann nimmst du dir Zeit für dich – Gesundheitliche Wirkungen Ashtanga Yoga+ Meditation in Bewegung- was bedeutet das?

Wann nimmst du dir Zeit für dich? Und was ist Yoga überhaupt?

Wann nehme ich mir Zeit für mich? Wir wissen, es ist einfacher sich dem Alltag hinzugeben als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Je nachdem was man so für ein Thema hat. Ich faste gerade Fernsehen und Co., es ist still um mich herum. Da kann die Ruhe auch schon mal ungenehm werden. Ablenkung wäre angenehm(er). ABER: ungesünder.

=> Denn die Frage ist, wie lange funktionieren wir ohne Pause. Wie lange kann Körper und Seele das durchhalten? Auszeiten sind wichtig. Für deinen Körper und deinen Geist.

Hol dir diese Auszeit

Gestalte mit mir Deine ganz persönliche Auszeit. Und so gönn deinem Körper – dem Instrument deiner Seele – für eine bestimmte Zeit eine Pause von Konsum, bestimmter Nahrung (nährt das überhaupt?) sagen wir lieber Speisen, Getränken und Genußmitteln und 

=>gesunde und verjünge dich

Yoga was ist das? Ungewohnt. Interessante Studien gibt es vorallem über die Körperübungen – Asanas. Manchmal entspannt, manchmal schwierig. Atemtechniken werden als Pranajama bezeichnet. Spirituell? Kann sein, muss nicht. Universell? Denke schon.

Zusatztherapie: Atmen ist so grundlegend, was kann man da schon falsch machen? Naja wir atmen manchmal zu schnell, zu viel, zu wenig … zu flach, zuviel durch den Mund. Bei Stress erstmal ruhig durchatmen! Atmung ist nicht nur Luftholen, sondern hat Einfluss auf unser Nervensystem. Wenn man nun speziell eingreift, soll heißen bewußt atmet wie es im Yoga gelernt und gelehrt wird, kann man viele physiologische Systeme beeinflussen, z. B. Neurotransmitter im Gehirn. Hier nicht zuviel an dieser Stelle, aber es entspannt und verändert dein Leben . GABA ein Neurotransmitter regelt Gehirnaktivitäten, das ist wichtig. Diese vielen Reize, denen wir ausgesetzt sind, überlasten uns. Durch die richtige Atmung im Yoga hilft es entspannt und konzentriert zu sein. Es gibt viele kontrollierte Studien zum Yoga.

Atmung bringt dein Gehirn zum schwingen 🙂 , beeinflusst deine Merkfähigkeit … entspannt dich. Garnicht so einfach? Ja schwieriger als es klingt, zähl mal deine Atemzüge. Wieviele Atemzüge kannst du tun, ohne an etwas anderes zu denken .

Was ist mit den Yogaposen – Bewegung, Kräftigung, Beweglichkeit – Herz-Kreislaufübung, Entspannung ind Bewegung – DAS BEWEGUNG GUT IST AUCH BEI RÜCKENWEH ETC: WISSEN WIR.

Macht es aber einen Unterschied ob Yoga oder Gymnastik? Ja, Konzentration und Atmung – wirkt anders. Was wirkt da noch – finde es raus 🙂

Gewichtsabnahme? Auf jeden Fall, aber warum? Weil sich die Lebenseinstellung und Achtsamkeit verändert.

Ashtanga Yoga: Tiefenentspannung + Meditation in Bewegung

Neue Kraft und Energie in dir bringt dir diese außergewöhnliche Yogaform. Für mich ist Ashtanga Yoga die Yoga-Art, die mir am meisten Kraft, Energie und innere Stärke gibt.

Ashtau= 8, Anga=Glieder

Die Körperübungen sind nur eine Stufe auf dem 8gliedrigen Pfad. Yoga ist soviel mehr als das. Es ist Tiefenentspannung, Meditation, Atemtechniken, bestimmte Reinigungstechniken, die innere Haltung und Werte, die wir leben!

Yoga praktizierst du nicht nur auf der Matte, sondern im Leben. Yoga ist keine Sportart, die du trainierst, sondern eine Lebenseinstellung!

Ashtanga ist sehr körperlich, aber jeder kann es üben. Es ist kraftvoll und körperlich. Du kommst ins Schwitzen, es kann anstrengend sein.

Besonders daran ist: Es kräftig enorm und macht enorm flexibel. DAS MENTALE TRAINING IST IMMENS. Du hast eine feste Struktur und machst immer das Gleiche und doch ist es jedesmal etwas anderes. Gönn dir und meditiere in dieser festen Struktur. Dadurch wirst du schnell im Ego “angefaßt” , wenn es so oder so klappt – hier liegt eine Magie. Du stellst dich deiner Gedanken, läßt sie ziehen und vertraust dich deinem Leben an.

Start ist das Opening Mantra und du startest dynamisch. Los gehts! Während der körperlichen Übung konzentriest du dich auf bestimmte Techniken. Es ist ein Prozeß und sicherlich nicht am Anfang möglich.

Atemtechnik (Ujjaji), Bandhas (Energieverschlüsse), Drishtis (Blickrichtung stärkt auch die Augenmuskulatur), Vinyasa für Vinyasa folgt die Bewegung der Atmung. Durch die Atmung und die Bandhas holst du neue Kraft und Energie in deinen Körper. Wenn du die Strutur kennst, kannst du in einen meditativen Zustand kommen und dich selbst/dein Selbst wahrnehmen. Neue Erkenntnisse und Möglichkeiten tauchen auf.

Du praktizierst 3-6 Tage die Woche, natürlich aber nicht am Anfang. Reinigung körperlich und emotional – als Vorbereitung für dich, damit du aufrecht in der Meditation sitzen kannst.

Traditionell nach dem Aufwachen reinigen, trinken und praktizieren bevor du sprichst oder sonst irgendetwas machst. Denn, nach dem Aufstehen sind unsere Gedanken noch ruhig, der Magen noch leer, keine Impulse und Reize von außen – Meditation davor, dabei und danach.

Wenn erstmal die Sonnengrüße gehen, dann mach sie und übe 10 Sonnengrüße regelmäßig. Nicht zum Vollmond, zum Neumond üben, da die Energie eine andere ist. Halte dich an die Tradition, halte dich an deinen Lehrer.